Glasfaser: Internetanschluss ist nicht gleich Internetanschluss

Glasfaseranschluss

Wenn Unternehmen bei Anbietern einen Breitbandanschluss mittels Glasfaser in Auftrag geben, wird oftmals eine Bandbreite versprochen, die in der Realität selten verfügbar ist. Grund dafür sind Überbuchungen von Leitungen. Bei VegaSystems in Paderborn ist das anders!

Generell gilt, die Verwendung von Glasfaser ermöglicht die höchste Bandbreite, im Vergleich zum bisherigen Kupferkabel. Im Privatbereich gibt es heute noch meistens nur die Glasfaser bis zum nächsten Verteilerkasten, von dort ins Haus geht es dann mit dem bisherigen Kupferkabel. Das sogenannte VDSL.

Führt die Glasfaser direkt vom PoP-Verteilerkasten (Point of Presence) bis ins Haus, spricht man von FTTB (Fiber To The Building), bei einem Anschluss direkt in die Wohnung von FTTH (Fibre To The Home). Hierbei fließt der Datenstrom dann unverzögert mit der vom Anbieter garantierten Kapazität.

FTTH und FTTB ermöglichen hohe Bandbreiten, geringe Störanfälligkeit und eine ausbaufähige Leistungsfähigkeit für die Zukunft. Jedoch gibt es bei der zur Verfügung stehenden Leistung, je nach Anbieter, individuelle Unterschiede, welche mit Überbuchungen der Leitung zusammenhängen.

Was sind Überbuchungen im Breitband?

Um das zu verstehen, müssen wir den Aufbau des Glasfasernetzes bis zur Auskoppelung ins Internet, näher betrachten. Vom Gebäudeanschluss bis zum PoP (Verteilerstation) steht die versprochene Geschwindigkeit bei Glasfaseranschlüssen immer zur Verfügung. Problematisch ist aber die weiterführende Anbindung an das Internet, über das sogenannten Backbone, welches vom Anbieter individuell gesteuert werden kann.

Hier steht dem Anbieter des Glasfaseranschlusses eine gewisse Datengeschwindigkeit zur Verfügung, die er auf seine Kunden aufteilen muss. Denn Anbieter müssen für freigehaltene Kapazitäten bezahlen, daher versuchen sie möglichst viele Kunden auf eine Verbindung zu buchen. Bis zu einer gewissen Überbuchungsrate ist das in der Regel problemlos, da selten die volle Bandbreite gleichzeitig ausgeschöpft wird.

Beispiel für Überbuchungen

Zu Überbuchungen kommt es beispielsweise auch täglich bei Fluggesellschaften. Ein Flugzeug hat zum Beispiel 100 Plätze für Passagiere, die Fluggesellschaft verkauft jedoch immer 105 Sitze pro Flug. Warum dürfen die Fluggesellschaften das? Weil es statistische Berechnungen gibt, dass pro Flug beispielsweise mindestens 5 Plätze kurzfristig storniert werden. Somit ist das Flugzeug (in der Regel) optimal ausgelastet.

Problematisch ist es nur, wenn hin und wieder dann doch mehr als die 100 Passagiere am Check-In stehen. Überbuchte Passagiere können dann nicht mitreisen.

Dieses Beispiel lässt sich ähnlich auf das Breitbandnetz übertragen. Angenommen dem Anbieter steht 1 GBit/s Bandbreite zur Verfügung und er hat 5 Kunden, denen er 200 MBit/s an Leistung anbietet, so käme es zu keiner Überbuchung. Der Anbieter geht jedoch davon aus, dass niemals oder selten alle 5 Kunden gleichzeitig ihre komplette Bandbreite nutzen werden. Der eine Kunde nutzt seine Bandbreite nur tagsüber vollkommen aus, der andere nur nachts und ein weiterer hauptsächlich am Wochenende.

Somit erwägt der Anbieter eine Überbuchung und stellt den gleichen 1 GBit/s-Anschluss 15 weiteren Kunden zur Verfügung. Damit wären es 20 Kunden, die sich den Anschluss teilen. Bei gleichzeitiger Nutzung stünden dann nur noch 50 MBit/s Downstream für jeden Kunden zur Verfügung.

Deswegen sprechen Anbieter fast immer nur von der „maximalen“ Datenübertragungsrate und verschweigen meistens die durchschnittliche oder minimale Leistung. Problematisch wird dieses z.B. in Gewerbegebieten, da dort die Leistung in der Regel konzentriert tagsüber abgerufen wird (08 – 16 Uhr) und nicht wie bei Privathaushalten zwischen 06 und 24 Uhr.

Je geringer die Überbuchung eines Anschlusses ist, desto teurer wird er bei der monatlichen Abrechnung. Je mehr Backbone Anbieter „hinter“ einem Anschluss stehen, desto höher der Preis.  Denn die wirklichen Kosten eines Anschlusses entstehen im Backbone, also in der verfügbaren Bandbreite ab PoP zum globalen Netz und nicht „auf der letzten Meile“ zwischen Verteiler und Ihrem Gebäude. 100 Mbit/s beim Anbieter A sind daher nicht vergleichbar mit 100 Mbit/s beim Anbieter B. Ähnliches gilt beim Autokauf: Ein Dacia mit 100 PS und ein BMW mit 100 PS könnten, trotz vergleichbarer Leistungswerte des Motors, deutlich unterschiedlich sein.

Warum ist das bei Ihrem Anschluss bei VegaSystems deutlich besser?

Wir führen Internet Access Produkte ohne Überbuchungen und mit garantierter Bandbreite. Auf Wunsch halten wir Ihre gebuchte Bandbreite auch im Backend komplett für Sie frei. Darüber hinaus binden wir Ihren Anschluss über mehrere Anbieter an und nutzen immer den kürzesten Weg zum Ziel.

Dieser Sachverhalt hat darüber hinaus einen weiteren Vorteil! Fällt bei einem Anbieter das Netz komplett aus, beispielsweise durch einen Fehler oder zerstörte Verbindungen, lenkt unser Netz vollautomatisch die Verbindung über andere Uplink-Provider. Somit ermöglichen wir zusätzlich ein Höchstmaß an Ausfallsicherheit.

Setzen Sie bei Glasfaser in Paderborn auf maximale Verfügbarkeit und Leistung!

Der günstigste Anbieter ist daher meistens nicht der beste Anbieter und Glasfaseranschluss ist nicht gleich Glasfaseranschluss. Setzen Sie als Unternehmen auf VegaSystems in Paderborn und maximale Verfügbarkeit für Ihren Internetzugang in den Paderborner Gewerbegebieten.

Wir beraten Sie gerne!

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